Objektifizierung

Die Zeit ist vorbei, in der wir Lehrer*innen Schüler*innen zu Objekten machen. Eine Objektifizierung findet schon da statt, wo ich (Lehrerin) das zu erreichende Ziel für einen anderen Menschen (Schüler*in) festlege. Unsere Aufgabe ist es nicht, die richtige Methode zu finden, um die Schüler*innen endlich zu packen, damit sie endlich das vorgegebene Ziel erreichen.

Unsere Frage darf lauten: „Was willst du? Was ist dein Ziel?“

Und das bedeutet nicht, dass wir nicht einladen dürfen, dass wir keine Angebote machen dürfen, dass wir nicht ermutigen dürfen und bei Motivationstiefs nicht unterstützen dürfen.

Aufrichtige Einladungen sind es dann, wenn es Raum zum Neinsagen gibt. – Ohne Konsequenzen (= Strafen)!