Die leisen Zweifel in uns

Eine Kollegin: „Nach den Ferien kommt es mir schon immer etwas merkwürdig vor, den Schülern und Schülerinnen den ganzen Tag Anweisungen zu geben, und dass sie machen müssen, was ich sage.“

Aber so ist es halt?

Ein Kollege (seit geschätzt 15 Jahren im Dienst): „Ich bin immer noch nervös, wenn ich vor die Schüler und Schülerinnen trete.“

Auch LehrerInnen haben Angst.

„Aber die finanzielle Absicherung ist natürlich nicht zu unterschätzen.“

Stimmt.

Aber mache ich deswegen, was sich für mich falsch anfühlt?

Lasst uns unseren leisen Zweifeln zuhören und sie erstmal einfach nur da sein lassen. Ohne sofort eine Konsequenz ziehen zu müssen.