Notendruck im Hintergrund 1

Gespräche zwischen SchülerInnen und LehrerInnen laufen in Schule und vor allen Dingen im konkreten Unterrichtssetting vor einem Hintergrund der Bewertung. Es liegt dieser Hauch von „Ich bewerte dich.“ unverweigerlich in der Luft. Für mich raubt das ganz viel Freiheit und Authentizität. Es schwelt immer, dass ich als Lehrerin am Ende ein Urteil in Form einer Bewertung aussprechen muss. Für mich beeinflusst diese Bedingung der SchülerInnen-LehrerInnen-Beziehung ganz erheblich auch die menschliche Ebene. Für mich ist es ein Eiertanz zwischen „Jetzt bin ich Lehrerin“ und „Jetzt bin ich Mensch.“  Ich tanze diesen Tanz sehr schlecht. Ob anderen das besser gelingt?