Wie vielen jungen Menschen…

Wie vielen jungen Menschen wird in Schule erklärt,

… dass ihre Bedürfnisse in Schule doch geachtet werden?

… dass man sich doch für sie interessiert und ihr Bestes möchte?

… dass sie sich nicht unsicher im Unterricht fühlen brauchen?

… dass die morgendlichen Bauchschmerzen keinen Grund haben?

… dass Englischhausaufgabenvorlesen nicht schlimm ist?

… dass es keinen Grund gibt, sich zu langweilen?

… dass sie doch wissen müssen, was sie wollen?

… dass die Motivation aus ihnen kommen sollte?

… dass sie doch eigene Gedanken haben sollen?

… dass sie gegenüber fremden Menschen klar ihr „Nein“ formulieren dürfen oder sogar sollen?

… dass sie doch dankbar und froh sein können, zur Schule gehen zu dürfen?

… dass der Mathestoff doch nicht schwer zu verstehen ist?

… dass Drannehmen ohne Meldung nicht schlimm ist?

… dass sie doch vor der nächsten Klassenarbeit keine Angst haben müssen?

… dass Fehler nicht schlimm sind?

… dass Vorträge doch kein Grund zur Aufregung sind?

Und wenn diese SchülerInnen trotzdem Angst haben, sich trotzdem unsicher fühlen, sich trotzdem sorgen, Fehler zu machen …?

Wie viele von ihnen ziehen dann daraus den Schluss: „Es liegt ja nur an mir.“?

„Denn sie erklären mir doch, dass meine Bauchschmerzen keinen Grund haben…“